Richard-von-Weizsäcker

Informationen zur Person
Geboren am 15. April 1920, gestorben am 31. Januar 2015, Jurist und Politiker (CDU). Zahlreiche Ämter in Politik und Kirche (Präsident des Kirchentages, Mitglied des Bundestages, Berliner Bürgermeister, Bundespräsident mit 2 Amtszeiten).
Weizsäcker sah nach eigenen Angaben seine Hauptaufgabe als Bundespräsident nicht in Repräsentationspflichten, sondern in der Begegnung mit Menschen; dabei suchte er besonders den Kontakt zur Jugend. Auch gegenüber Randgruppen der Gesellschaft oder harten Kritikern des Staates zeigte Weizsäcker keine Berührungsängste.

Bezug zu Schule und Bildung
Für Richard von Weizsäcker war in einem modernen Schulsystem der ganzheitliche Bildungsansatz sehr wichtig. Er war davon überzeugt, dass der Mensch in seiner Umwelt sozial und ökologisch eingebettet sein muss. Das Miteinander der Menschen sollte vor dem Hintergrund der gegenseitigen Achtung und Würdigung lebenswert gestaltet sein. Richard von Weizsäcker setzte sich dafür ein, dass die Verschiedenheit als Bereicherung verstanden wird. Zit.: Was wir zu lernen haben ist so schwer und doch so einfach und klar: Es ist normal verschieden zu sein. Durch sein Wirken bietet der Namensgeber zahlreiche Anknüpfungspunkte für den Unterricht.

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